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Landschaft bei Herrenschwand © Christoph Wasmer

Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental (Kleines Wiesental)

Seit Beginn des Schuljahres 2012/2013 ist die Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental eine rein einzügige Grundschule. Zuvor war das Gebäude für viele Jahre sowohl Grundschule als auch Hauptschule. Aktuell besuchen 50 Schülerinninnen und Schüler in Klasse 1 bis 4 (Stand Januar 2020) die Schule. Die Kinder kommen aus den Teilorten Tegernau, Elbenschwand, Raich, Bürchau, Neuenweg, Sallneck und Wies. Aufgrund der geringen Schülerzahlen müssen die Klassen 1und 2 sowie die Klassen 3 und 4 kombiniert unterrichtet werden.

Nachdem die Nachbarschaftsschule im Kleinen Wiesental als eine der ersten Naturpark-Schulen erfolgreich fünf Jahre arbeitete, wurde sie im Juli 2019 für weitere fünf Jahre als Naturpark-Schule zertifiziert. Die Modulthemen und BNE-Kriterien der Naturpark-Schule sind im Schulcurriculum festgeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler lernen innerhalb der zehn erarbeiteten Module ihr direktes Lebensumfeld im Kleinen Wiesental bestens kennen.

Leitmotiv der Schule ist „Wir lernen mit Kopf, Herz und Händen“. Die Schule bemüht sich von jeher um die Vermittlung von Heimatverbundenheit und Verwurzelung im Kleinen Wiesental.

Umgebung

Mit allen Teilorten besteht die Gemeinde Kleines Wiesental aus einer Fläche von 27800 ha, auf der etwa 2800 Einwohner leben. Bis zum Jahre 2009 existierten im Kleinen Wiesental acht selbständige Gemeinden. Am 01.01.2009 schlossen sich die Gemeinden Bürchau, Elbenschwand, Neuenweg, Raich, Sallneck, Tegernau, Wies und Wieslet zur Gemeinde Kleines Wiesental zusammen.

Das Tal selbst wurde schon um 1000 n. Chr. besiedelt. Benannt ist es nach dem Flüsschen "Kleine Wiese". Die am Belchen entspringende Belchenwiese und die am Köhlgarten entspringende Köhlgartenwiese vereinen sich in Tegernau zur Kleinen Wiese.

Der Ortsteil Tegernau verfügt über zwei Wasserkraftwerke. Zahlreiche Sägen, Mühlen und Textilbetriebe finden ihren Ursprung in der Gemeinde. Land- und Forstwirtschaft sowie Viehhaltung bestimmen die Landschaft, obwohl heute die überwiegende Mehrheit der Gemeindebewohner als Pendler ihren Lebensunterhalt verdienen. Ökologisches Verhalten in Landwirtschaft und Garten führen zu einer großen Artenvielfalt. Mähwiesen, Weiden und geschützte Biotope gewähren Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten. Sanfter Tourismus und umsichtige touristische Erschließung sorgen für eine ursprünglich belassene Landschaftsstruktur.


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Kontakt
Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental
Tegernauer Landstraße 2
79692 Kleines Wiesental
Telefon: 07629 298