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Schlüchtsee © H.-M. Peter

Schlüchtsee (Grafenhausen)

Entstehungsgeschichte
Der Schlüchtsee liegt im „Rothauser Land“ zwischen den Orten Grafenhausen und Rothaus. Das Kloster St. Blasien benötigte einen Eisweiher für die nahe gelegene Rothausbrauerei und staute dafür die Schlücht auf (um 1791).

Flora und Fauna
Man findet eine Vegetationsfolge im nördlich gelegenen Verlandungsbereich mit artenreichen Feuchtwiesen, Binsenwiesen und Flachmooren zum Seeufer hin. Hier wachsen Trollblume (Trollius europaeus) und das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis), im Moorbereich wiederum die Schnabel-Segge (Carex rostrata), der Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile) und der Fieberklee (Menyanthes trifoliata).
Eine Besonderheit ist die Mittlere Teichrose (Nuphar x intermedia), ein Eiszeitrelikt, das vor dem Aufstau des Schluchsees in den Schlüchtsee verpflanzt wurde, um den Bestand zu erhalten.

Besucherhinweise
Der See ist ein Naturschutzgebiet. Dennoch ist ein Teil zum Baden freigegeben. Dort findet sich eine Liegewiese und oberhalb ein Kiosk mit Sonnenterrasse sowie Umkleidekabinen und sanitäre Einrichtungen.
Der See kann auf Wanderwegen sowohl von Rothaus als auch von Grafenhausen erreicht und umrundet werden. In 100 Metern Entfernung, die Schlücht abwärts, sind Biberbauten vom Wanderweg aus zu beobachten.
Auch Sportfischen ist mit einer gültigen Angelbescheinigung möglich, und in der Nähe befinden sich ein Jugendzeltplatz sowie ein Skulpturenpark.



Schlüchtsee © H.-M. Peter