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Landschaft bei Herrenschwand © Christoph Wasmer
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Spitzwegerich

Der „Herrscher des Weges“, wie der Spitzwegerich (Plantago lanceolata) bei den alten Germanen genannt wurde, geniest über alle Epochen hinweg und in einer Unmenge von Kulturkreisen ein hohes Ansehen in der Mystik und Heilkunde. Insbesondere als „Wiesenpflaster“ zerrieben über Insektenstiche oder kleinere Wunden ist er sehr zu empfehlen. Aber auch bei Husten und Entzündungen im Mund- und Rachenraum zeigt er Wirkung.

Charakteristisch für den Spitzwegerich sind die grundständigen, schmal-lanzettlichen Blätter aus deren Kreis ein kahler fünfkantiger Stängel emporwächst. Die beigebraunen Blüten sind als walzliche bis kugelige Ähren mit weißen Staubbeuteln zu erkennen.

Ursprünglich stammt der Spitzwegerich aus Europa und Nord- und Mittelasien, heutzutage ist er jedoch weltweit verschleppt. Er ist von der Ebene bis in die Almregionen zu finden und liebt nährstoffreiche Lehmböden. Ein typischer Standort sind Wegränder, genauso wie Äcker oder Weiden.



Spitzwegerich (Quelle: VDN/Dieter Lorenz)
Arzneipflanze des Jahres
2014
Arzneipflanze des Jahres 2014
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