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Blockhalde Scheibenfelsen

Felsen & Blockhalden

Lichtinseln im dunklen Wald

Von Menschenhand kaum berührt, prägen Felsen und Blockhalden einen Teil des unverkennbaren Gesichts des Naturparks Südschwarzwald.

Als Relikte der letzten Eiszeit öffnen Felsgebiete ein Fenster in die Vergangenheit. Auf diesen Lichtinseln in der sonst üppig wachsenden Natur lassen sich Spezialisten der Tier- und Pflanzenwelt finden, die an diesen Extremstandorten zu überleben vermögen.

Lebensraum Fels

Als ein Ort der Extreme präsentiert sich die Felsoberfläche. Herrschen auf blankem Stein tagsüber in der Sonne Temperaturen von bis über 50 Grad Celsius, so kühlt die Oberfläche in klaren Nächten stark aus. Zudem sind Felswände und -köpfe meist ohne Bodenauflage - für Pflanzen ein schwieriger Lebensraum. Doch bestimmte Arten wie Felsenbirne oder Trauben-Steinbrech sind genau auf diese Standorte angepasst. In den Felsen des Schwarzwaldes brüten auch seltene Vogelarten, wie Kolkrabe, Wanderfalke und vereinzelt wieder der Uhu.

Blockhalden - gesprengter Fels

Blockhalden sind große Ansammlungen von größeren Steinblöcken an Hängen. Manche Blockhalden werden auch als Felsenmeere oder Blockmeere bezeichnet.

Im Innern vieler Blockhalden gibt es häufig ganzjährig Eis. Da kalte Luft schwerer ist als warme, sinkt sie in der Halde nach unten. Der obere Bereich der Halde dagegen erwärmt sich stark.
Die Blockhalden sind auf Grund ihres Klimas, Trockenheit und dem Mangel an Feinmaterial ein besonders anspruchsvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen. An den ständig kühlen und feuchten Luftzug im Innern der Blockhalden sind bestimmte Kleintiere – besonders Käfer und Spinnen – angepasst, die sonst vor allem in den Alpen vorkommen, in den warmen sonnenbeschienenen Bereichen findet man andere Spezialisten, wie die Zippammer.

Felsen-Wanderungen

Wenn Sie Lust bekommen haben, diese beeindruckenden "steinernen Gedächtnisse" der Natur näher kennen zu lernen, finden Sie in der unten stehenden Liste die spektakulärsten Exemplare im Naturpark Südschwarzwald sowie auf der Seite "Felsen-Wanderungen" ausgewählte Wandervorschläge zu Felsen und Blockhalden.

Felsen und Blockhalden im Naturpark Südschwarzwald

Altemannfels (Badenweiler)
Nicht weit oberhalb Hausbaden südlich von Badenweiler liegt der Altemannfels, ein größeres Felsgebiet am Westhang des Schwarzwaldes. Neben einer Aussichtsplattform auf dem höchsten Felsen finden sich weitere Spuren menschlicher Tätigkeiten an den ...
Bildstein (Schluchsee)
Der Bildstein ist eine große Felskanzel aus Granit oberhalb von Aha am Schluchsee. Obwohl der Felsen kaum aus dem umgebenden Wald herausragt, ist es beeindruckend, wie sich hier plötzlich der Wald auftut und man auf die massive Felskanzel ...
Blockhalde Brandenberg (Todtnau)
Eine kleine Blockhalde links der Straße, die von Todtnau auf den Feldberg führt. Die Blockhalde liegt am Rand eines Weidfeldkomplexes. Ein kleiner Weg führt unten an der Halde vorbei, so dass man ohne große Schwierigkeiten der Halde ziemlich nahe ...
Blockhalde Hohriese (Oberried)
Das Gewann Hohriese im Oberrieder Tal trägt seinen Namen von einer langen Riese - eine Art Rutschbahn -, auf der früher Baumstämme aus den steilen Hängen zu Tal gebracht wurden. Die dortige Blockhalde (gegenüber dem Wohnplatz Hinterer Schneeberg), ...
Blockhalde Posthalde (Breitnau)
Wer schon einmal durch das Höllental gefahren ist, der hat sie schon gesehen: die große Blockhalde an der Posthalde. Wenn man das Höllental hinauffährt, am Hirschsprung vorbei, weitet sich kurz unterhalb der Posthalde das enge V-förmige Bachtal ...
Blockhalden am Balkenfelsen (Simonswald)
Die Blockhalden am Balkenfelsen im Ibichtal erkennt man bereits aus dem Simonswäldertal als langgezogene Waldschneisen, die sich den steilen Hang hinabziehen. Die verschiedenen Halden sind in Wirklichkeit eine einzige, die aber durch heute bewaldete ...
Blockhalden Gschwender Halde (Todtnau)
Der felsige Hang der Gschwender Halde wurde durch eiszeitliche Gletscher scharf angeschnitten. Als die Gletscher sich zurückzogen, brachen die angewitterten Felsen zusammen und bildeten mehrere kleinere Block- und Felsschutthalden. Eine der Halden ...
Blockhalden Kaiserwacht (Breitnau)
Von der Straße im Tal her fallen diese Blockhalden nur wenig auf. Ein Wanderweg vom Hofgut Sternen zur Kaiserwacht führt mitten über eine dieser kleineren Blockhalden. Wenn man dann mitten auf der Halde steht, erscheint sie einem doch recht groß. ...
Blockhalden Teichbachschlucht (Simonswald)
Durch die wildromantische Teichbachschlucht gibt es einen schönen Rundweg. Dieser führt bereits nach ein paar hundert Metern an einer kleinen Blockhalde vorbei. Hier lässt sich bequem vom Weg aus die mächtige Aufeinanderschichtung der Steinblöcke ...
Blockhaldenkomplex am Scheibenfelsen (Oberried)
Unterhalb des Scheibenfelsens erstreckt sich auf einer Fläche von über 4 Hektar ein großer, vielgestaltiger Haldenkomplex. Je nachdem, wie eng oder weit die Klüftung der Herkunftsfelsen der Halden waren, sind daraus Blockhalden mit Steinblöcken von ...
Brandfelsen und Schwimmbadfelsen (Todtnau)
Im Osten von Todtnau gibt es mehrere Felsen am Steilhang Richtung Brandenberg. Der Brandfelsen liegt direkt oberhalb der Ortschaft und ist über einen Wanderweg sehr gut erreichbar. Auf dem Felsen befindet sich als Kriegerdenkmal ein aufragendes ...
Falkenstein im Schlüchttal (Ühlingen-Birkendorf)
Vom Kloster Berau aus gibt es einen bequemen Weg, der zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Falkenstein führt. Von hier aus sieht man den gesamten Felskomplex, der aus fast senkrechten Felstürmen und hochaufragenden Felskathedralen besteht. Die ...
Felsen am Todtnauer Wasserfall (Todtnau)
Der Todtnauer Wasserfall stürzt sich über eine steile Felsklippe in die Tiefe. Auch neben dem Wasserfall ragen steile Felsen auf. Man erreicht die imposante Felslandschaft über einen bequemen Weg vom Parkplatz an der Straße zwischen Notschrei und ...
Felsen und Blockhalden Berauer Halde (Ühlingen-Birkendorf)
Im unteren Schwarzatal, kurz bevor sich der Fluss mit der Schlücht vereinigt, hat sich das Wasser eine 200 m tiefe Schlucht gegraben, in der heute ein Stausee liegt. Die überaus steilen süd- und südwestexponierten Hänge, oberhalb derer Berau liegt, ...
Felskomplex Belchen (Münstertal)
Rund um den Gipfel des Belchens gibt es mehrere große Felsmassive aus Granit. Auf dem großen Gipfelrundweg kommt man an einigen vorbei. Am Nordhang führt der Weg an der schattigen, feuchten Felswand des Weißen Felsen vorbei. Hier kann man neben dem ...
Felskomplex Wehratal (Wehr)
Im äußersten Süden des Schwarzwaldes überwindet die Wehra zwischen Todtmoos und Wehr auf einer Strecke von etwas mehr als 10 Kilometern einen Höhenunterschied von 600 Meter. Der Fluss hat sich dabei eine enge und tiefe Felsschlucht in den Gneis ...
Gfällfelsen (Simonswald)
Wildromantische Felsschlucht mit mehreren hohen Gneisfelsen und einer zwischen zwei Felskomplexen gelegenen Blockhalde. Durch die Schlucht führt ein Wanderweg, der an einem Parkplatz unterhalb des Lochhofs beginnt. Über die Höhe des Kostgefälls geht ...
Gfällfelsen (Oberried)
Großer Komplex aus Gneis mit Felswänden, -türmchen und -zinnen. Die nordwest-exponierten Felsen liegen zum Teil im Waldschatten, nur einige ragen weit über die Bäume hinaus. Aus dem Tal führt ein steiler Pfad zu den Felsen und mitten hinein in ...
Günterfelsen (Furtwangen)
Zwischen Martinskapelle und Brend, am Fernwanderweg "Westweg" gelegen, befinden sich auf einer Kuppe im Wald riesige, runde Felsgiganten, wie ein Nest von Dracheneiern (als Naturdenkmal ausgewiesen). Es sind Wollsack-Granitformationen, im Tertiär ...
Haldenbühlfelsen (Elzach)
Kleiner Granitfelsen in sonnigem Eichenwald, 50 m über dem Talgrund gelegen, mit schöner Aussicht in das Oberprechtal; als Naturdenkmal ausgewiesen. Der Zugang erfolgt von unten über einen kleinen Weg von Wittenbach aus, oder von der Waldstraße ...
Heidenstein (Triberg im Schwarzwald)
Der Heidenstein ist ein typischer Porphyrfelsen. Er ist das Innere eines ehemaligen Vulkanschlotes. Da das aufsteigende Magma härter als das umgebende Gestein ist, blieben bei der Verwitterung solche Bereiche als Felsen in der Landschaft stehen. Am ...
Hirschsprung (Breitnau)
Das „Nadelöhr“ des Höllentals. Das Tal ist hier zu beiden Seiten von mehreren hohen Gneisfelsen gesäumt, die beim Hirschsprung ursprünglich bis auf wenige Meter zusammentraten. Durch diese Felsschlucht fließt der Höllenbach (auch Rotbach genannt). ...
Huberfelsen (Elzach)
Ein kleinerer Felsturm aus Granit auf einem Bergrücken; als Naturdenkmal ausgewiesen. Von Natur aus ist der Fels von Bäumen umgeben. Der Fels dient als Aussichtspunkt. Dafür wurden die Bäume im Umkreis entfernt und es gibt einen Aufgang sowie eine ...
Kybfelsen (Freiburg im Breisgau)
Das Felsmassiv aus Gneis, das über Freiburgs Osten thront, trug im frühen Mittelalter eine Burg, die ab 1200 jedoch schon nicht mehr bewohnt war. Heute sind nur wenige Mauerreste davon erhalten. Ein Wanderweg führt von verschiedenen Stellen in ...
Messerschmiedfelsen (Staufen im Breisgau)
Am Eingang zum Münstertal ragt oberhalb der ehemaligen Messerschmiede von Staufen ein Porphyrfelsen mit einer Aussichtskanzel in die Oberrheinebene hinein. In der Umgebung des Felsens wächst ein lichter Eichenwald, in dem das Weiße Waldvögelein ...
Piketfelsen, Kaiserwacht (Breitnau)
Oberhalb von Höllsteig erstreckt sich ein felsiger Hang bis zu den Höhen der Kaiserwacht bei Breitnau. Der herausragende Felsen des Komplexes ist der Piketfelsen. Man sieht ihn auf weiten Strecken durch das Höllental am Oberhang thronen und kann ...
Ravennaschlucht (Breitnau)
Der Ravennabach muss bei der Steilstufe von Höllsteig 100 Höhenmeter überwinden. Dabei hat er sich tief in den Fels eingeschnitten und die Ravennaschlucht gebildet. Über einen gut zugänglichen Pfad kann man zwischen hohen, luftfeuchten Felswänden ...
Scharfenstein (Münstertal)
Wenn man vom Wiedener Eck ins Münstertal hinunterfährt, kommt man auf halbem Weg am Scharfenstein vorbei, einem sehr markanten Porphyrfelsen. Bei dem steil in den Himmel ragenden Felsturm kann man sich gut vorstellen, dass er der Überrest eines ...
Scheibenfelsen (Oberried)
Südexponierte Gneisfelsen in einem Komplex mit Blockhalden. Der untere Scheibenfelsen ist zu bestimmten Jahreszeiten zum Klettern freigegeben und über einen kleinen Pfad, der große Trittsicherheit erfordert, zugänglich. Die Blockhalden und die hohe ...
Schlossfelsen und Rappenfelsen (Triberg im Schwarzwald)
Über dem Gutachtal liegt der Felskomplex von den Schlossfelsen und dem Rappenfelsen (ausgewiesen als Naturdenkmal). Es sind mehrere hohe Felskanzeln aus Granit mit ihren typischen runden Felsformen. Am unteren Schlossfelsen befand sich im ...
Seehalde (Todtnau)
Die Seehalde bei Präg liegt nicht an einem See, wie der Name vermuten lässt. Es befinden sich dort lediglich zwei kleine, natürliche Tümpel, die zudem im Sommer austrocknen. Die Blockhalde hat einige Besonderheiten aufzuweisen. Als der „Seeweg“ ...
Seewand (Feldberg)
Nördlich des Feldsees bildet die hohe und steil aufragende Felswand aus Gneis eine Seite des Feldseekars. Zusammen mit dem See ist dies eine eindrucksvolle Naturkulisse. An den unzugänglichen Felsen wachsen mehrere Flechten- und Moosarten, die hier ...
Siebenfelsen (Elzach)
Kleiner, aber sehr prägnanter Felsturm aus scheinbar sieben übereinanderliegenden Granitblöcken. Es scheint, als seien die tonnenschweren Felsblöcke von Menschenhand aufeinander getürmt worden. Tatsächlich ist der Felsturm aber aus einem Stück und ...
Utzenfluh (Utzenfeld)
Ein Felskomplex, der sich in die Kleine (untere) und Große (obere) Utzenfluh unterteilt. Man kann die Felsen von der Ortschaft Utzenfeld aus bestaunen, da sie direkt über den Häusern aufragen. Es gibt einen kleinen Weg, der auf ein Plateau oberhalb ...
Wutachschlucht (Löffingen)
Das Naturschutzgebiet Wutachschlucht liegt am östlichen Schwarzwaldrand auf der Baar-Hochebene. Da die geologischen Schichten durch die Anhebung des Schwarzwaldes hier nach Osten gekippt sind, und die Schlucht alle diese Schichten durchschneidet, ...
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