Geocaching im Naturpark Südschwarzwald

Die moderne Form der Schnitzeljagd

Was ist eigentlich Geocaching?

Der Begriff Geocaching setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort geo, also 'Erde', und cache, was im Englischen so viel wie 'geheimes Lager' bedeutet. Das heißt, man sucht irgendwo - dies kann im Wald, in den Bergen, im Wasser oder in Städten sein - mit Hilfe eines GPS-Gerätes nach Koordinaten, an denen ein Schatz, eben der "Cache", versteckt ist.

Wie sieht so ein Cache aus?

Caches bestehen meist aus einem wasserdichten Behälter, einem Logbuch und Tauschgegenständen. Das kann kleines Spielzeug, Werbegeschenke oder Ähnliches sein. Und es darf getauscht werden. Dabei gilt: wer einem Cache etwas entnimmt, muss einen gleich- oder höherwertigen Gegenstand dafür hineinlegen. Und in das Logbuch trägt man ein, wann man den Schatz gefunden hat, wie man die Suche fand und ob viele Muggels - das sind, in Anlehnung an Harry Potter, Nicht-Geocacher - unterwegs waren. Von denen darf man sich bei der Suche auch nicht erwischen lassen!

Wo liegen die Caches?

Inzwischen liegen schon an sehr, sehr vielen Orten Caches versteckt. Alleine in Deutschland sind es ca. 150.000, weltweit sogar über 1 Million. Meist liegen die Schätze an besonderen Orten versteckt: an besonders schönen, besonders wilden, besonders interessanten, ...

Zum Ehrenkodex der Geocacher gehört, mit der Natur respektvoll und behutsam umzugehen - nicht jedes leere Astloch ist auch tatsächlich unbewohnt! Und auch wenn das GPS-Gerät in Luftlinie den kürzestens Weg weist, heißt es doch, vorhandenen Wegen zu folgen, mit der Vegetation sorgsam umzugehen und Eigentumsrechte zu beachten.

Geocaching. Aber naturverträglich!

Der Deutsche Wanderverband und GARMIN Deutschland GmbH haben 2010 ein gemeinsames Positionspapier für ein "naturverträgliches Geocaching" formuliert.

Damit möchten sie verantwortungsvolle Geocacher zu einem Naturerlebnis im Einklang mit den Belangen des Naturschutzes ermuntern.

Positionspapier als PDF-Download

Geocaching-Guidelines

Der Naturpark Südschwarzwald hat aus verschiedenen bereits existierenden Quellen "Geocaching-Guidelines" zusammengestellt. Diese finden Sie hier als PDF-Download.

Wenn Sie Interesse an der Printversion haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Naturparks.


Geocache "HÖCHST-Spannung"

Der erste Cache....

Blick auf den Feldberg im Sommer

... den die Teams vom Haus der Natur, der Naturpark und das Naturschutzzentrum Südschwarzwald, entwickelt haben.

Das bedeutet: Naturschutz mal anders!

Was?

Der Multi-Cache führt auf einer Runde von ca. 8 km durch das Naturschutzgebiet Feldberg und vermittelt nebenbei Wissenswertes über die ganz besondere Tier- und Pflanzenwelt am "Höchsten", sein raues Klima und die Geschichte der Landschaft. Unterwegs bieten sich tolle Rundumblicke sowie gemütliche Einkehrmöglichkeiten oder schöne Picknickplätze.

Wo?

Start ist am Rinken, der über Hinterzarten mit dem Auto, dem Fahrrad oder mit ÖPNV erreicht werden kann.

Wie?

Mitzubringen auf die Schatzsuche sind neben dem GPS-Gerät und der Schatzkarte waldbodentaugliches Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Essen und vor allem Trinken sowie Sonnencreme.

Wann?

Der Cache kann den ganzen (Feldberg-)Sommer über gesucht werden, im Winter ist er allerdings gesperrt (Ruhezonen für Wild und Lawinengefahr). Die aktuellen Infos finden sich in den Log-Einträgen der Versteckdatenbanken.

 

Weitere Informationen zum Cache "HÖCHST-Spannung" sowie die Zugänge zu der Schatzkarte finden sich in der unten stehenden Liste.

Happy hunting wünschen die Teams vom Haus der Natur, der Naturpark Südschwarzwald und das Naturschutzzentrum Südschwarzwald!

Kinder aufgepasst!

Löwenzahn-Geocaching...

Logo Löwenzahn

In den Naturparken Deutschlands gibt es tolle Sachen zu entdecken: Natur, Tiere, Erlebnispfade, Museen, ... und jetzt auch Schätze zu heben!

Dazu hat der Verband Deutscher Naturparke zusammen mit dem ZDF und "Löwenzahn" besonders schöne Orte ausgesucht und dort Schätze (sog. "Caches") versteckt, die ihr mithilfe eines GPS-Gerätes aufspüren könnt. Im Schatz wartet ein Code, den ihr auf der Löwenzahl-Website eingeben könnt. Die Löwenzahn-Schatzfinder erhalten dann als Belohnung ein Überraschungspaket.

... im Naturpark Südschwarzwald!

Infowand Wichtelpfad Feldberg

Also, los geht's, denn seit Sommer 2010 gibt es auch im Naturpark Südschwarzwald einen Löwenzahn-Cache! Er heißt "Auf dem Wichtelpfad gibt es viel zu entdecken!" und führt euch durch einen wunderschönen, wilden Wald, der von Wichteln und Auerhühnern bewohnt wird. Wenn ihr richtig gut seid, könnt ihr nicht nur den Schatz finden, sondern auch Anton Auerhahn - lasst euch überraschen, die Suche macht Spaß!

Weitere Informationen zum Cache "Auf dem Wichtelpfad gibt es viel zu entdecken!" sowie die Zugänge zur Schatzkarte finden sich in der unten stehenden Liste.

Hilfreiche Informationen

Versteckdatenbanken

www.geocaching.com

Dies ist derzeit das weltweit größte Portal mit rund 1 Million eingetragener Caches. Das Portal gehört der Firma Groundspeak in Seattle (USA). Die Registrierung ist kostenlos.

www.opencaching.de

Das deutsche Pendant zu Groundspeak, allerdings steckt dahinter kein Untenehmen. Es handelt sich um ein offenes Netzwerk, das durch ein Freiwilligenteam und die Benutzer betreut und weiterentwickelt wird. Die Registrierung erfolgt ebenfalls kostenlos.

Nicht alle Caches, die in Geocaching.com eingetragen sind, finden sich auch in Opencaching.de und umgekehrt - es lohnt sich also, in beide zu schauen!

Wie, wo, was, warum...?

Wer sich noch genauer mit dem Thema Geocaching beschäftigen möchte, findet eine gute Informationsplattform unter www.geocaching.de

Neben einer interaktiven Cache-Karte finden sich dort Erläuterungen rund um das Thema Geocaching:

  • Wie finde ich einen Schatz?
  • Wie verstecke ich einen Schatz?
  • Wie verhalte ich mich beim Geocaching naturverträglich?
  • Wie kann ich andere Geocacher treffen oder an Events teilnehmen?
  • Was sind die am häufigsten gestellten Fragen?
  • usw.

Geocaching-Angebote im Naturpark Südschwarzwald

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Checkliste

GPS-Gerät

Im Grunde reicht ein einfaches Basisgerät. Inzwischen gibt es aber auch erschwingliche High-End Geräte mit topographischer Kartendarstellung und weiteren Zusatzfunktionen.
Ersatzbatterien bei der Schatzsuche nicht vergessen: Wie ärgerlich ist es, wenn das Gerät nur noch wenige hundert Meter bis zum Ziel anzeigt, dann aber die Batterien versagen!

Ausdruck der Cachebeschreibung

Geocacher können sich kostenlos auf verschiedenen Versteckdatenbanken (s. Infobox) registireren und erhalten dann über verschiedene Suchfunktionen Cachebeschreibungen, je nach gesuchtem Ort, Schwierigkeitsgrad oder Typ des Caches. Dort finden sich die zu lösenden Aufgaben, die Koordinaten und manchmal auch Hinweise (sog. "hints") oder sog. Spoiler-Bilder, die einem die Suche erleichtern sollen - wer alles alleine machen möchte, muss diese nicht zur Hilfe nehmen!
Somit sollte ein Stift im Gepäck nicht fehlen, und auch ein Taschenrechner hat schon gute Dienste geleistet.

Topographische Karte

Eine Karte des Zielgebietes wird empfohlen - alleine aus Sicherheitsgründen. Da das GPS-Gerät nur Luftlinie weist, führt diese kürzeste Strecke manchmal querfeldein durch teilweise anspruchsvolles Gelände. Auf vorhandenen Wegen zu bleiben lohnt oft nicht nur aus Rücksicht auf die Umwelt!

Tauschgegenstände

Wer gerne etwas tauschen möchte, sollte eine kleine Sammlung an Tauschgegenständen dabei haben. So kann, je nach Inhalt der gefundenen Dose, ein Gegenstand ausgesucht und gegen einen anderen, mindestens gleichwertigen, zurückgelassen werden.

Festes Schuhwerk

Trotzdem geht es beim Geocaching keinesfalls immer geruhsam zu! Festes Schuhwerk, robuste Kleidung, Getränke und evtl. ein kleines Picknick empfiehlt sich ebenfalls, denn eine Cache-Suche kann in der Natur durchaus durch teilweise abenteuerliches Gelände führen und auch körperlich anstrengend sein.

Zwei Sucher mit GPS-Gerät und Aufgabe

Welche Hints haben wir?



Plastikbehälter unter Steinen versteckt

Der Cache ist gefunden!

Auf Schatzsuche...