Durch die felsige Wutachschlucht

Wandern in der Wutachschlucht

Lotenbachklamm östlich von Bonndorf-Gündelwangen

Vom Wanderparkplatz bei Gündelwangen steigt man unvermittelt in die Lotenbachklamm ein. Entlang des tosenden Lotenbachs gelangt man über waghalsige Stege und vorbei an beeindruckenden Granitfelsen hinab zur Wutach. Die Wutachschlucht selbst ist wie ein Schaufenster der Erdgeschichte, oft wechselt in den Schluchtwänden das Gestein: Entlang des schmalen Pfades begegnen dem Wanderer Buntsandsteinfelsen mit Karneolknollen oder die schuppig zerbröselnden Schichten des Unteren Muschelkalks. In vielen Rinnen quillt Wasser aus dem Untergrund und lagert Kalksinter an der Oberfläche ab, an der Dietfurt tritt Gips zutage. Bald rücken wohlgeschichtete Muschelkalkfelsen bis an die Wutach heran, überall ragen Felsen durch den Schluchtwald. Schließlich erreicht man die hohen Galerien im Oberen Muschelkalk, von denen man herrliche Ausblicke in die Schlucht und die ungebändigte Wutach hat. In den Gesteinsspalten am Wegesrand kommen mancherlei besondere Felspflanzen vor. Am Rümmelesteg versickert unter den Kalkfelsen die Wutach im Karstuntergrund, um 2 km bachabwärts wieder aus den Felsen hervorzusprudeln. Ab der Gauchachmündung öffnet sich die Schlucht, und man gelangt zur Wutachmühle.

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Strecken-Länge: ca. 15 km
Höhenunterschied: 230 m

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