Forelle

Die Forelle (Salmo trutta) ist Fisch des Jahres 2013. Weil die Forelle als Speisefisch so bekannt ist und auch in Zuchtbetrieben in großen Mengen gehalten wird, verwundert es die meisten, dass sie im Freiland gefährdet ist. Es gibt drei Formen, die sich in der Lebensweise und auch im Aussehen unterscheiden. Am bekanntesten ist wohl die Bachforelle (Salmo trutta fario), die in Fließgewässern lebt und dort auch laicht. Daneben gibt es zwei wandernde Formen, die Seeforelle (Salmo trutta lacustris) und die Meerforelle (Salmo trutta trutta). Erstere leben in Süßwasserseen und steigen zum Laichen in die Zuflüsse auf. Zweitere leben an den Meeresküsten und wandern zum Laichen die Flüsse hinauf, um danach wieder ins Meer zurückzukehren. Die bekannte Regenbogenforelle ist eine andere Art und ursprünglich bei uns nicht heimisch, sondern kommt aus Amerika.

Forellen benötigen sauberes, sauerstoffreiches Wasser. Die Temperatur sollte bei kühlen 8-18 °C liegen. In der Natur bevorzugt die Bachforelle Gewässer mit Kies oder Geröll als Untergrund. Da sie vor allem in den Oberläufen von Flüssen vorkommt, wird dieser Teil des Flusses auch als Forellenregion bezeichnet.
Forellen leben räuberisch und fressen als Jungfische Insektenlarven und Krebstiere. Wenn sie älter und größer werden, zählen dann auch kleinere Fische zum Nahrungsrepertoire, wobei auch vor Vertretern der eigenen Art nicht Halt gemacht wird. Wegen ihrer hohen Ansprüche an die Wasserqualität und der Wanderbewegungen ist es besonders wichtig, für die Forellen naturnahe und durchgängige Fließgewässer zu erhalten.